September 22, 2008 · Gespeichert unter Allgemeines
Dieses Blog soll alle möglichen Informationen, Kommentare und Veranstaltungshinweise zum Thema Umwelt geben.
Die Beiträge der AutorInnen können durchaus persönlicher Natur sein und subjektive Meinungen widerspiegeln. Kommentare und Diskussion sind erwünscht.
November 30, 2009 · Gespeichert unter ÖBB-Protest, Mitmachprojekte, Mobilität, Regionalentwicklung · Tagged ÖBB, Bahninitiative, Hofstatt, Klaudia Paiha, Verkehr

vor dem verwaisten Lutter-Büro
Nachdem das Ersuchen um einen Termin unbeantwortet blieb, fanden sich VertreterInnen der Bahninitiative Hofstatt ungeladenerweise im Headquarter des ÖBB-Personenverkehrs wieder, um mit der obersten Chefin, Maga. Gabriele Lutter das Problem der gestrichenen Zugshalte in Hofstatt zu diskutieren. Allein: die Vorstandsetage war zwar gross und weitläufig, aber auch sehr verwaist. Sämtliche Vorstände weilten irgendwo anders, selbst der Bereichsleiter war ausser Haus.
Ein Assistent des Vorstandes nahm sich der 12 HofstätterInnen an und notierte deren Anliegen, um es dann an Chefin Lutter weitergeben zu können. Er versprach, unseren dringenden Wunsch weiterzugeben, noch vor dem Fahrplanwechsel ein Gespräch mit der Personenverkehrs-Chefin führen zu können, konnte aber keinerlei Zusagen irgendeiner Art machen.
Jedenfalls wissen die HofstätterInnen nunmehr, dass das Büro so bequem ist, dass sich dort ohne Weiteres auch mehrere Stunden ausharren lässt, um auf das Eintreffen entscheidungskompetenter Führungskräfte zu warten …
November 27, 2009 · Gespeichert unter Allgemeines, ÖBB-Protest, Mitmachprojekte, Mobilität · Tagged ÖBB, Bahninitiative, Hofstatt, Paiha, Protest, Region, Regionalentwicklung
Positiv, mit einer konkreten Zusage, aber zumindest vorläufig ohne Lösung ist heute das Gespräch der Bahninitiative Hofstatt mit Sektionschef Dr. Gürtlich, Leiter der Sektion IV Eisenbahnen, Schifffahrt und Arbeitnehmerschutz, im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) verlaufen.
Acht betroffene HofstätterInnen und eine Kurier-Redakteurin (Artikel erscheint am Montag) waren heute beim doch noch erhaltenen Termin mit dem Verkehrsministerium.

Dr. Gürtlich (re.) mit Berater
Dr. Gürtlich, der sich 1 1/2 Stunden Zeit nahm, schien ehrlich interessiert, verständnisvoll und um eine Lösung bemüht. Allerdings informierte er auch darüber, dass das Verkehrsministerium seit der Ausgliederung der ÖBB und Umwandlung in eine Aktiengesellschaft bezüglich Fahrplan und Halte keinerlei Mitspracherecht und keine Weisungsmöglichkeit mehr hat.
Dr. Gürtlich versprach, sowohl mit dem Kabinett der Bundesministerin Bures, als auch mit ÖBB-Personenverkehrchefin Lutter Kontakt aufzunehmen, um im Sinne der Bahninitiative Hofstatt zu intervenieren. Er hat eine Rückmeldung im Laufe der kommenden Woche versprochen.
November 22, 2009 · Gespeichert unter Erneuerbare Energie, Klimawandel, Mitmachprojekte, Passivhaus, Veranstaltungen · Tagged Energieeffizienz, Energiesparen, Erneuerbare Energie, Klimaschutz, Photovoltaik, Region, Rehse
Das Umweltreferat Maria Anzbach lädt ein zum
Energiestammtisch
Mi., 25. November 2009, 19.00 Uhr
im Gasthof zum Goldenen Loewen
Hauptplatz 10, 3034 Maria Anzbach
Neben allgemeinen Fragen zur Einsparung von Energie, zu Solarenergie und Wärmedämmung, zu Fotovoltaik und Elektromobilität und Förderungen wollen wir uns damit beschäftigen, wie wir in Maria Anzbach unseren Beitrag zu einer Reduktion der klimaschädigenden CO2-Belastung leisten können.
Infos: DI Lothar Rehse, Umweltgemeinderat Maria Anzbach, lothar.rehse@aon.at , T. 0664 2628907
November 22, 2009 · Gespeichert unter ÖBB-Protest, Mitmachprojekte · Tagged ÖBB, ÖVP, Bahninitiative Hofstatt, FPÖ, GRÜNE, NÖ Landtag, SPÖ
Die Bahninitiative Hofstatt, die um den Erhalt ihrer Haltestelle kämpft, war mit dabei, als die Niederösterreichischen Bahninitiativen am 19. November vor dem Landhaus für die Regionalbahnen demonstrierten. Anlass war eine Sitzung des NÖ Landtages zum Thema Öffentlicher Verkehr (s. Niederösterreich heute – Beitrag).
Während die VertreterInnen von SPÖ, FPÖ und GRÜNEN den Bahninitiativen ihre Unterstützung zusicherten, verweigerte die ÖVP den Dialog. Auch Landtagspräsident Penz (ÖVP), der zugesagt hatte, als Vertreter des Landtages vor dem Landhaus eine Petition in Empfang zu nehmen, erschien nicht. Die Petition musste beim Portier hinterlegt werden. Irritiert waren die Initiativen auch ob des Polizeiaufgebotes, welches sie vom Landhausplatz wies und den ZuhörerInnen der Landtagssitzung die Handtaschen durchwühlte und die Fotoapparate abnahm.
Wenig zuversichtlich stimmte die Diskussion im Landtag, wo es keine konkreten Zusagen seitens des zuständigen Landesrates Heuras in Richtung Bahninitiativen gab.
Siehe auch Kurier-Artikel „Aufmarsch vor dem Landhaus„, Presseaussendung der Initiative Pro-Bahn
November 6, 2009 · Gespeichert unter ÖBB-Protest, Mitmachprojekte, Mobilität, Veranstaltungen · Tagged ÖBB, Bahninitiative, Hofstatt, Protest
Die HofstätterInnen rechnen damit, dass weitere Aktivitäten zum Erhalt ihrer ÖBB-Haltestelle notwendig sein werden und treffen sich – wie beim Bürgermeisterinnen-Stammtisch geplant - am Dienstag, 17. November, 19.00 Uhr im Gh. „Zur Hofstatt“ Gruber (Hauptstasse 3), um weiteres zu planen.
Ideen können und sollen bereits jetzt hier als Kommentar hinterlassen und diskutiert werden!
November 6, 2009 · Gespeichert unter ÖBB-Protest, Mitmachprojekte, Mobilität, Regionalentwicklung · Tagged ÖBB, Bahninitiative, Hofstatt, Protest
Zum Bersten voll war das Hofstätter „Anzbachstüberl“ zum Bürgermeisterinnen-Stammtisch am 4.11.2009. Über 50 verzweifelte und aufgebrachte HofstätterInnen forderten die GemeindevertreterInnen, vertreten u.a. durch Bürgermeisterin Winter, VzBgm. Peter, Amtsleiter GGR Wagner, GGR Paiha und GR Rehse auf, Initiativen gegen die geplante „Schließung“ der ÖBB-Haltestelle Hofstatt zu ergreifen. Unterstützt wurde diese Forderung durch 106 Unterschriften von regelmässigen NutzerInnen der Haltestelle Hofstatt, die der Bürgermeisterin übergeben wurden. Die Bürgermeisterin sagte zu, sich innerhalb der nächsten 14 Tage um einen Termin bei LH Pröll bzw. Finanzlandesrat Heuras zu bemühen, um das Land Niederösterreich dazu zu bewegen, für die Aufrechterhaltung des derzeitigen Fahrplans zu sorgen.
Für heftige Diskussion sorgte die Frage, wie weit die Forderungen gehen sollten: während Vizebürgermeister Peter für „Realismus“ plädierte und meinte, ein zusätzlicher Halt sei vielleicht erreichbar und Amtsleiter Wagner vor möglichen Kosten für die Gemeinde warnte, hinterfragten andere, ob nicht nicht gleich eine Verbesserung zum derzeitige Fahrplan angestrebt werden sollte. Ich selbst meinte, man müsse hartnäckig beim LH Pröll die ausreichende Finanzierung der Bahn in NÖ fordern, da das Land NÖ im Vergleich zu Tirol fünf mal weniger für die Bahn zahle. Die Bürgermeisterin sollte mit direkt Betroffenen zum Landeshauptmann gehen – notfalls auch ohne Termin, wenn keiner zu bekommen sei.
Die HofstätterInnen rechnen damit, dass weiter Aktivitäten notwendig sein werden und treffen sich am Dienstag, 17. November, 19.00 Uhr im Gh. „Zur Hofstatt“ Gruber (Hauptstasse 3), um weiteres zu planen.
Oktober 27, 2009 · Gespeichert unter ÖBB-Protest, Mitmachprojekte, Mobilität, Regionalentwicklung, Regionalplanung · Tagged ÖBB, Bahninitiative, Hofstatt, Protest
Mit dem kommenden Fahrplanwechsel der ÖBB am 13. Dezember 09 soll die Haltestelle Hofstatt de facto geschlossen werden: nur noch bis 7.42 Uhr morgens soll nach Richtung Wien ein- bzw. ausgestiegen werden können – den Rest des Tages nicht mehr, Richtung St. Pölten soll morgens bis 8.29 Uhr und abends wieder ab 20.21 Uhr ein- und ausgestiegen werden können.
Die HofstätterInnen sind verzweifelt: sie brauchen den Zug, um von/zur Arbeit, Schule, Universität, Arzt/Krankenhaus und zum Einkaufen zu fahren. In einer Unterschriftenaktion, die sich an Gemeindevertretung, Landeshauptmann Pröll, Verkehrsministerin Bures und ÖBB-Personenverkehr richtet, dokumentieren sie nun, wann und zu welchem Zweck sie die Bahn ab Hofstatt nutzen.
Download: Unterschriftenliste
Download: Fahrplanentwurf, Stand 27.10.2009
August 6, 2009 · Gespeichert unter Kulturlandschaftsprojekt, Mitmachprojekte, Veranstaltungen · Tagged Kulturlandschaftsprojekt, Naturgeschichte(n), Region, Regionalentwicklung, Umweltreferat
Während sie noch von Schmetterlingen bevölkert ist, ist die nächste Ausstellung des Maria Anzbacher Kulturlandschaftsprojektes auf der Buchberg-Warte bereits in Vorbereitung: Ab Ende September sollen dort „Naturgeschichte(n) aus Maria Anzbach“ erzählt werden – eine Zeitreise für Augen und Ohren.
Wer jetzt schon wissen will, was auf sie/ihn zukommt, kann schon mal einen Blick auf die Kurzbeschreibung werfen …
Wer vielleicht gar noch Fotos oder G’schicht’ln beizutragen hat, kontaktiert am besten mich oder das Gemeindeamt!
Juli 3, 2009 · Gespeichert unter Regionalentwicklung, Regionalplanung · Tagged Planung, Region, Regionalentwicklung, Regionalplanung
Eine Diplomarbeit aus dem Jahre 2007 geht der Frage nach, inwiefern der Wienerwald durch die Deklaration als Landschaftsschutzgebiet dem Suburbanisierungsprozess der letzten 25 Jahre entgegenwirken konnte und ob Schutzgebiete wirksame Instrumente sind, um Suburbia einzuschränken.
Eine der beiden untersuchten Beispielgemeinden, anhand derer die Autorin Wibke Strahl die Siedlungsentwicklung (Zubauten, Flächenverbrauch,…) in den letzten 25 Jahren im Wienerwald aufzeigt, ist Maria Anzbach (die andere: Wolfsgraben).
Zitat aus der Arbeit:
Im Land Niederösterreich gibt es zudem keine Zweitwohnsitzsteuer, sodass die Gemeinden indirekt gezwungen werden, auf mehr hauptwohnsitzgemeldete Personen zu kommen, um somit mehr Steuereinnahmen zu lukrieren. (…) Aufgrund dessen ist es nicht verwunderlich, dass Maria-Anzbachs Bürgermeister die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren von ca. 3.500 auf 5.000 anheben möchte, wenn auch nur durch Zweitwohnsitze. Mit diesem Vorhaben manövriert er Maria-Anzbach mit großer Sicherheit in die so genannte Verschuldungsschere, da auf die Gemeinde durch zusätzliche Einwohner auch zusätzliche Kosten zukommen, die durch den Finanzausgleich kaum zu finanzieren sind, wobei dieser durch Zweitwohnsitzmeldungen zudem noch ausbleibt. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Bauland in der Gemeinde mehr gehortet als verkauft wird, weswegen auf flächensparende Bebauungsformen zurückgegriffen wird, was aus Sicht der Nachhaltigkeit löblich ist, jedoch den Siedlungscharakter des ländlichen Raumes zunehmend urban überprägt.
In Maria Anzbach fehlt nach wie vor ein Gemeindeentwicklungskonzept. Nicht zuletzt die Ausführungen der Diplomarbeit zeigen, dass ein dringender Bedarf daran herrscht …
Die ganze Diplomarbeit hier als Download (10MB)