Archiv für Regionalplanung

Haltestelle Hofstatt vor dem Aus?

Mit dem kommenden Fahrplanwechsel der ÖBB am 13. Dezember 09 soll die Haltestelle Hofstatt de facto geschlossen werden: nur noch bis 7.42 Uhr morgens soll nach Richtung Wien ein- bzw. ausgestiegen werden können – den Rest des Tages nicht mehr, Richtung St. Pölten soll morgens bis 8.29 Uhr und abends wieder ab 20.21 Uhr ein- und ausgestiegen werden können.

Die HofstätterInnen sind verzweifelt: sie brauchen den Zug, um von/zur Arbeit, Schule, Universität, Arzt/Krankenhaus und zum Einkaufen zu fahren. In einer Unterschriftenaktion, die sich an Gemeindevertretung, Landeshauptmann Pröll, Verkehrsministerin Bures und ÖBB-Personenverkehr richtet, dokumentieren sie nun, wann und zu welchem Zweck sie die Bahn ab Hofstatt nutzen.

Download: Unterschriftenliste

Download: Fahrplanentwurf, Stand 27.10.2009

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Wienerwald – nachhaltige Suburbanisierung?

Eine Diplomarbeit aus dem Jahre 2007 geht der Frage nach, inwiefern der Wienerwald durch die Deklaration als Landschaftsschutzgebiet dem Suburbanisierungsprozess der letzten 25 Jahre entgegenwirken konnte und ob Schutzgebiete wirksame Instrumente sind, um Suburbia einzuschränken.

Eine der beiden untersuchten Beispielgemeinden, anhand derer die Autorin Wibke Strahl die Siedlungsentwicklung (Zubauten, Flächenverbrauch,…) in den letzten 25 Jahren im Wienerwald aufzeigt, ist Maria Anzbach (die andere: Wolfsgraben).

Zitat aus der Arbeit:

Im Land Niederösterreich gibt es zudem keine Zweitwohnsitzsteuer, sodass die Gemeinden indirekt gezwungen werden, auf mehr hauptwohnsitzgemeldete Personen zu kommen, um somit mehr Steuereinnahmen zu lukrieren. (…) Aufgrund dessen ist es nicht verwunderlich, dass Maria-Anzbachs Bürgermeister die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren von ca. 3.500 auf 5.000 anheben möchte, wenn auch nur durch Zweitwohnsitze. Mit diesem Vorhaben manövriert er Maria-Anzbach mit großer Sicherheit in die so genannte Verschuldungsschere, da auf die Gemeinde durch zusätzliche Einwohner auch zusätzliche Kosten zukommen, die durch den Finanzausgleich kaum zu finanzieren sind, wobei dieser durch Zweitwohnsitzmeldungen zudem noch ausbleibt. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Bauland in der Gemeinde mehr gehortet als verkauft wird, weswegen auf flächensparende Bebauungsformen zurückgegriffen wird, was aus Sicht der Nachhaltigkeit löblich ist, jedoch den Siedlungscharakter des ländlichen Raumes zunehmend urban überprägt.

In Maria Anzbach fehlt nach wie vor ein Gemeindeentwicklungskonzept. Nicht zuletzt die Ausführungen der Diplomarbeit zeigen, dass ein dringender Bedarf daran herrscht …

Die ganze Diplomarbeit hier als Download (10MB)

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Kleinregionentag 2008

Leider konnte ich selbst nicht am Kleinregionentag zum Thema Mobilität teilnehmen. Nachdem ich nicht selbst davon berichten kann, möchte ich auf die Unterlagen verweisen, die sie hier finden.

Vielleicht findet sich ja doch noch jemand, der/die dort war, und einen kleinen Beitrag hier auf dem Blog posten will? Einfach mich kontaktieren oder hier einen Kommentar hinterlassen!

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Kleinregionentag 2008 zum Thema Mobilität

„Mobilität in den Kleinregionen: Attraktive Verbindungen gestalten“ ist das Motto des heurigen Kleinregionentags des Regionalmanagements NÖ. Er findet

am Montag, 10. November 2008
im Gemeindezentrum Hagenbrunn im Festsaal (Salzstraße 10, 2102 Hagenbrunn) statt.

Zielgruppe des Kleinregionentages sind EntscheidungsträgerInnen, die sich mit Regionalentwicklung befassen.
Download von Programm, Anfahrtsplan und Anmeldung.

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Bodengerechte Planung

Vergiss mein nicht!

ist der Titel einer Veranstaltung des Klimabündnis Österreich und der European Land and Soil Alliance zu bodengerechter Planung

am 06. November 2008,
10:00-ca.16.30 Uh
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Ort: Bundesgebäude, Festsaal im EG Radetzkystraße 2, 1030 Wien

Geboten werden Vorträge und Diskussionen u.a. zu

  • Bodengerechte Planung im Lichte aktueller Herausforderungen
  • Flächensparen am Beispiel Bayern
  • Verlieren wir mit „bodengerechter Planung“ den Boden unter den Füßen?
  • Flächen nachhaltig beplanen – quantitative und qualitative Berücksichtigung der Lebensgrundlage Boden
  • Nachhaltiges städtisches Boden- und Flächenmanagement – Beispiele aus Stuttgart
  • Grüne Augen für den Raum

Das genaue Programm finden Sie hier.

Anmeldung unter office@klimabuendnis.at bzw. 01/581 5881

Vorschau: Die Stadt Umland Konferenz 2008 am 2. Dezember 2008 widmet sich – vor dem Hintergrund der aktuellen Bevölkerungsprognosen für die Stadtregion Wien – Niederösterreich – dem Thema “ressourcenschonende Siedlungsentwicklung”.

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